REPATGUI

Réseau Patrimoine de Guinée

Networking und Partnerschaften Call

REPATGUI
Die Weisen einer Dorfgemeinschaft in der Nähe von Kamsar, Guinea. Februar 2025. © Marie-Yvonne Curtis

Zusammenfassung

Das Projekt REPATGUI (Réseau Patrimoine de Guinée, Netzwerk Kulturerbe Guineas) ergänzt das Projekt Prov-Gui, das sich einerseits auf die Analyse der Sammlungen und deren Sichtbarmachung konzentriert und auf einer Partnerschaft zwischen Guinea, Deutschland und Frankreich, und sich andererseits auf Forschungseinrichtungen und Fachleute im Bereich Kulturerbe konzentriert, wobei auch die Zusammenarbeit mit den Herkunftsgemeinschaften einbezogen wird (Foto 1).

Die vom Projekt REPATGUI organisierte Veranstaltung zielt darauf ab, eine stärker in Guinea und Afrika verankerte Dimension zu schaffen, indem verschiedene Akteure im Zusammenhang mit dem guineischen Kulturerbe außerhalb der akademischen Welt und der Museen vorgestellt werden. Diese sind nach wie vor selten, marginalisiert und oft schlecht miteinander vernetzt und haben wenig Bezug zu Museen und Sammlungen. Dieses Projekt zielt darauf ab: (1) ein „soziales Umfeld” zu schaffen und zu beleben, das die Interessen, Berufungen und Leidenschaften eines breiteren Publikums in Bezug auf das Kulturerbe und die Erinnerung einbezieht; (2) die Leistungen von Prov-Gui hervorzuheben, um Berufungen und Initiativen zu wecken oder zu stärken, die noch zu lokal begrenzt oder schwach sind und oft weit entfernt von den aktuellen Dynamiken im Bereich Erinnerung und Kulturerbe liegen. Letztendlich zielt diese Initiative darauf ab, in den Institutionen Guineas verankertes Wissen gemeinsam aufzubauen, es an junge Menschen in der Ausbildung weiterzugeben (Foto 2) und die Beteiligung an einem Prozess der Aneignung des Kulturerbes in Guinea zu stärken.

Es umfasst die folgenden zwei Aktivitäten:

  • Ein Workshop zur Vorstellung des PROV-GUI-Projekts vor Beamten, lokalen Behörden und internationalen Partnern; im Anschluss daran Besichtigungen des Museums und seiner Sammlungen sowie anderer damit verbundener Einrichtungen (virtuelles Museum, IRPLA, Universität…).
  • Ein Workshop zum Austausch über Erinnerungsarbeit und die Sammlung zeitgenössischer Erzählungen mit Vertretern verschiedener Bereiche der guineischen Gesellschaft aus den Bereichen Provenienzforschung, Kulturgeschichte, Erinnerung, darstellende Künste, Kulturvermittlung und Pädagogik.

Zeitraum

12 Monate