Die Projekte

AA2GM

Die Künste Afrikas während des Zweiten Weltkriegs: Plünderung, Zerstörung, Verlagerungen von Kunstwerken

PRESAT

Rückgabeprojekt Schomburgks visuellen Archive (Filme) über die deutsche Kolonie Togo (1884-1918)

AFRITEX

Erbe im Hintergrund: Geschichten von Stoffen und Erinnerungen Afrikas

ODAYO Farbe, Kulturelles Erbe, Provenienz

Forschung zur Provenienz von in Frankreich und Deutschland aufbewahrten Yoruba-Werken: Entwicklung einer Methodologie auf Grundlage von Farbanalysen und materiellen Untersuchungen, Wissensaustausch sowie Aufbau einer restitutiven Zusammenarbeit

RESOTISSUS

Réappropriation, circulation et documentation des savoir-faire textiles africains

REPATGUI

Réseau Patrimoine de Guinée

FangBeti

Pangwe-Pahouin-Fang-Bulu-Beti... Objekte, Identifikationen und Lokalisierung (FangBeti)

ProHumStra

Menschliche Überreste und Kulturgüter wieder miteinander verbinden: Provenienzforschung und Re-Humanisierung von Human Remains aus ehemaligen deutschen Kolonien in Afrika an der Universität Straßburg.

PROBAMA

Provenances d'Objets BAmana du Soudan Français (Mali) zwischen 1880 und 1914: Kolonialer Wettbewerb, Aneignung und Erwerbspraktiken in den Sammlungen des Museum am Rothenbaum Kulturen und Künste der Welt und des Musée quai Branly-Jacques Chirac.

Matrimoines / ReMatriation

Zusammenarbeit mit Gemeinschaften und Diasporas zur Erforschung und Reaktivierung der Geschichte, des Ursprungs und der Erzählungen afrikanischer Objekte, die in Frankreich und Deutschland aufbewahrt werden.
Zu allen geförderten Projekten

Über den Fonds

In deutschen und französischen Museen, kulturellen, wissenschaftlichen und universitären Einrichtungen lagern umfangreiche Sammlungen von Kulturgütern mit symbolischer, künstlerischer, historischer oder gesellschaftlicher Bedeutung für die Herkunftsländer und ihre Bevölkerungen. Die Stärkung der Provenienzforschung zu diesen Exponaten ist seit einigen Jahren ein ausgewiesenes Ziel vieler europäischer Länder. Auch Frankreich und Deutschland setzen sich dafür ein, dass das kulturelle Erbe der Regionen südlich der Sahara den Menschen in diesen Ländern wieder besser zugänglich gemacht wird.