PROV-GUI
Projet Collaboratif Recherche de Provenance des Objets de Guinée
Networking und Partnerschaften Call
Partnerinstitution
- Laboratoire Interdisciplinaire Solidarités, Sociétés, Territoires (LISST)
- Institute For Social Research in Africa
- The Africa Project
- Institut des Mondes Africains (IMAF)
- Centre National de la Recherche Scientifique (CNRS)
- State Ethnographic Collections Saxony
- Institut de Recherche sur le Patrimoine et de Linguistique Appliquée (IRPLA)
- Université Sonfonia, Conakry
- Nationalmuseum von Guinée
- Ministerium für Kultur, Tourismus und Handwerk von Guinea
- Ecole des Hautes Etudes en Sciences Sociales (EHESS)
- Ecole du Patrimoine Africain
- UMR Héritages
Zusammenfassung
Das Gemeinschaftsprojekt zur Provenienzforschung von Objekten aus Guinea (PROV-GUI) ist ein Projekt im Rahmen der Ausschreibung „Netzwerke und Partnerschaften“, das im Oktober 2025 beginnen und 12 Monate dauern wird. Es zielt zunächst darauf ab, den derzeitigen Stand des Wissens und der Sichtbarkeit zu verbessern, die hinsichtlich der aus Guinea stammenden Objekte, die sich derzeit in Museen in Frankreich und Deutschland befinden, noch sehr begrenzt sind.
Der Ansatz soll in erster Linie strukturierend und offen für zukünftige Arbeiten sein und die Forschung zur Provenienz von Objekten aus Guinea anregen. Er basiert auf der Identifizierung von Objekten und Institutionen, dem Aufbau einer gemeinsamen Datenbank mit diesen Informationen zur Erhöhung der Sichtbarkeit und der Schaffung eines Netzwerkraums für assoziierte Akteure und Ressourcen, der allesamt auf Wachstum ausgelegt sind. Das Projekt legt einen wichtigen Schwerpunkt auf die Ausbildung mit dem Ziel, die Forschungsarbeit zu Objekten, zur Sozial- und Kulturgeschichte Guineas und zur Kulturerbe-Ethnologie sowohl im europäischen Rahmen als auch lokal in Guinea zu fördern.
Das PROV-GUI-Projekt wird in Zusammenarbeit und Ergänzung zu laufenden Programmen in Guinea durchgeführt: Renovierung des Nationalmuseums, neue Museumsrichtlinien und ein virtuelles Museumsprojekt auf der Grundlage nationaler und internationaler Sammlungen. Das Projekt ist interdisziplinär und inklusiv und bezieht verschiedene Interessengruppen ein, darunter Institutionen, Museologen, Forscher, Künstler, Diasporagruppen und Herkunftsgemeinschaften.
Das Thema der Zusammenarbeit in der Provenienzforschung, insbesondere mit Herkunftsgemeinschaften, wird im Mittelpunkt einer gemeinsamen Diskussion stehen. Ein Teil des Programms befasst sich direkt mit diesem technischen und politischen Thema anhand von Beispielen für die Zusammenarbeit mit Herkunftsgemeinschaften in der Provenienzforschung in verschiedenen Kulturräumen in Form von Webinaren und Publikationen, die von der School of African Heritage in Porto Novo, Benin, unterstützt werden.
Zeitraum
12 Monate