Léa Lili Kemegne Simo

Forscherin

Projekt

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Kontakt:

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Partnerinstitutionen

Université de Douala

Biographie

Lea Lili Kemegne Simo ist promovierte Kulturhistorikerin. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Mentalitätsgeschichte, kollektives Gedächtnis, Epistemologie und Gender. Besonders befasst sie sich mit dem Wandel von Identitäten und identitätsstiftenden Praktiken, die aus der Kolonialgeschichte Afrikas und insbesondere Kameruns hervorgegangen sind. Im Mittelpunkt ihrer Arbeit stehen unsichtbar gemachte Minderheiten, also Gemeinschaften und Gruppen, die unter anderem aufgrund ihres Geschlechts marginalisiert werden. Mit ihrem erkenntnistheoretischen Anspruch ist ihre Forschung in den dekolonialen Studien verortet. Darüber hinaus untersucht sie, wie Wissen, Können und Lebensweisen von Minderheiten und vom Verschwinden bedrohten Gemeinschaften wie den Mambila als kulturelles Erbe anerkannt und bewahrt werden. Ihr besonderes Interesse gilt dabei endogenen Ansätzen, die von der lokalen Bevölkerung und für sie entwickelt und getragen werden.