Julie Peghini
Projekt
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Université Paris 8
Julie Peghini ist Anthropologin und Filmemacherin und lehrt an der Université Paris 8, wo sie Mitglied des CEMTI ist. Zudem ist sie assoziierte Forscherin am IMAF. Gemeinsam mit Dominique Malaquais koordinierte sie das Forschungsprogramm YIF MENGA, das Performance als politisches Projekt in einem multi-situierten Ansatz untersucht und unter anderem in Zusammenarbeit mit dem Festival Récréâtrales in Ouagadougou entstand. Zu ihren Arbeiten gehört der mittellange Film Ce dont nous sommes faits (2021), den sie gemeinsam mit Malaquais und Elise Villatte realisierte. Zudem leitete sie Seminare zu Kunst in Afrika und in der Diaspora (mit Anne Doquet und Christine Douxami). Aus einer intensiven Auseinandersetzung mit dem Werk des Schriftstellers und Dichters Sony Labou Tansi heraus war sie auch an der Reihe Afriques: Utopies urbaines, prophétiques, performatives beteiligt, die an verschiedenen Institutionen in Frankreich stattfand. Ihr erster abendfüllender Dokumentarfilm Insurrection du verbe aimer (2019, 80 Min.) widmet sich dem gegenwärtigen Nachwirken von Sony Labou Tansi. Darüber hinaus arbeitete sie künstlerisch an Theaterproduktionen mit, darunter Projekte mit Marcus Borja (Le chant des signes) sowie mit Etienne Minoungou (Si nous voulons vivre), das im Juli 2026 beim Festival d’Avignon gezeigt wird. Von 2020 bis 2023 war sie stellvertretende Direktorin der EUR ArTeC. Derzeit ist sie Direktorin der Fondation Lucien Paye – Maison des Afriques.