PERFORM
Performing Provenance
Generic call
Partnerinstitution
- Bandjoun Station
- Centre for Advanced Study "Access to Cultural Goods in Digital Change"- Universität Münster
- Cercle Kapsiki
- Compagnie Zora Snake
- ENS-PSL
- Fondation Lucien Paye - CIUP
- Linden Museum Stuttgart
- LWL-Museum für Kunst und Kultur
- Programme ANADA (Musée d'Aquitaine à Bordeaux, Musée d'éthnographie de l'Université de Bordeaux, Musée d'Art et d'Archéologie de Périgueux, Musée d'Angoulème, Musem d'Histoire Naturelle de La Rochelle)
- Rautenstrauch-Joest-Museum
- Université Paris Cité
- Université de Bordeaux
- Université de Douala
- Université d'Ebolowa
- Université Paris 8
Zusammenfassung
Das Projekt PERFORM – Performing Provenance untersucht die gegenwärtigen Herausforderungen der Provenienzforschung zu kulturellen Objekten aus den Grasslands Kameruns und erschließt diese über Positionen aus der zeitgenössischen Kunst, performative Praktiken und digitale Plattformen. Ausgehend von einem erweiterten Performativitätsbegriff verhandelt das Projekt koloniale Hinterlassenschaften, historischer Gewalttaten, Dynamiken von Erinnerung und Trauma sowie aktuelle Debatten über Restitution und die Dekolonisierung von Museen.
Basierend auf einer Methodologie künstlerischer Forschung vereint PERFORM Wissenschaftler*innen, Künstler*innen und Kulturinstitutionen in Frankreich, Deutschland und Kamerun. Anhand eines transkolonialen Korpus musealer Objekte, dokumentarischer Konstellationen aus Archivmaterial, Narrativen und künstlerischen Produktionen sowie internationaler Workshops fördert das Projekt die Koproduktion vielstimmiger Erzählungen und künstlerischer Arbeiten. Auf diese Weise leistet es einen Beitrag zu aktuellen Debatten über geteilte Autorität, ethische Verantwortung und die dekolonialen Zukünfte von Gedächtnis- und Kulturerbeinstitutionen.
Zeitraum
9,5 Monate