Ismailou Baldé

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Institut de Recherche sur le Patrimoine et de Linguistique Appliquée (IRPLA), Guinea

Biographie

Ismailou Baldé, geboren 1964 in Labé (Guinea), ist seit 2020 Doktor der Kultur- und Sozialanthropologie der Universität Mailand-Bicocca (Italien). Der Schwerpunkt seines neuen Forschungsgebiets liegt auf dem Wandel der Lebensweise der Viehzüchter und der Viehzuchtpraktiken bei den Fulani im Fouta Djalon (Guinea). Er interessiert sich auch für die lokale Machtverteilung, Migration und das Verständnis von Konzepten, die Aufschluss über soziale Beziehungen geben, darunter auch Freiheit.

Als Spezialist für Museen und Kulturerbe hat Herr Baldé mehr als zwanzig Jahre seiner Karriere damit verbracht, sich einerseits praktisch mit der Erhaltung und Aufwertung von Museumssammlungen und Immobilienkulturerbe zu befassen und andererseits junge afrikanische Fachleute im Bereich Kulturerbe sowohl in Guinea als auch in anderen subregionalen Institutionen mit bemerkenswerten Funktionen zu unterrichten und auszubilden: Koordinator für Ausbildung und Forschung, dann Interimsdirektor an der École du Patrimoine Africain (Schule für afrikanisches Kulturerbe) in Benin. Heute ist er Maître-Assistant des CAMES in seinem Fachgebiet. Dr. Baldé von 2022 bis 2025 nacheinander zum Generaldirektor des Centre National de Recherche sur le Patrimoine de Guinée (CENARPA-G) und des Institut de Recherche sur le Patrimoine et en Linguistique Appliquée (IRPLA) befördert, Institutionen, die dem Ministerium für Hochschulbildung, wissenschaftliche Forschung und Innovation unterstehen.