Bernard Müller
Forscher
Forscher
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Als ausgebildeter Anthropologe beschäftige ich mich mit den Prozessen des Inszenierens und Erzählens, sei es in Form von szenischen Dispositiven (Theater, Rituale, Performances, etc.), musealen Szenografien oder narrativen Fiktionen. Spezialistin für die Kulturgeschichte Westafrikas (Nigeria, Benin, Togo, Ghana). Außerdem konzipiere ich Konferenzzyklen, Studientage, Ausstellungen, Multimedia-Installationen, Vermittlungsaktivitäten, Forschungsprojekte, Lehrpläne, pädagogische Formate, Bildungswege und verschiedene Veranstaltungen mit erzieherischem, informativem oder spielerischem Zweck. Ich bin Co-Leiter des EHESS-Seminars: „Les objets et les choses en sciences sociales : ‚matérialités contemporaines, musées et patrimoines‘ (Objekte und Dinge in den Sozialwissenschaftenn:zeitgenössische Materialitäten, Museen und Kulturerbe). Im Projekt REMATRIATION bin ich Teil des Schwerpunkts 1 „Racontottes du Togo“, den ich koordiniere. „Racontottes“ oder die Kolonialisierung, erzählt von togoischen Künstlerinnen anhand einer Auswahl von Objekten aus den sogenannten ethnografischen Sammlungen Frankreichs und Deutschlands. Mit Hanifa Dobila, Marie Pabguigani Lamboni, Félicité Notson Kodjo-Atsou und Gaetan Noussoglo. Es geht darum, Erzählungen von Insubordination im Zusammenhang mit Protestformen gegen die Kolonialisierung aus der Sicht von Frauen zu sammeln.
Bernard Müller, “L’affaire des ‘pouces coupés’. De la désuétude du musée moderne pour raconter le monde d’aujourd’hui”, Multitudes, n° 78, p. 190-197, 2020. Frei zugänglich: https://shs.cairn.info/revue-multitudes-2020-1-page-190?lang=fr&ref=doi.